Patienten Feedback

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Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen!

Bisher eingeganges Feedback:

Einsendung Schlafstörung / Depression / Sehstörungs- Patient

Ich bin seit mitte Februar bei Dr. Rolf Müller als Patient angemeldet und habe die Sorte Pedanios bekommen. Ich bin äußerst zufrieden und übermäßig dankbar dafür! Ich nehme Cannabismedizin für meine Augen, depressionen, gegen Schlafprobleme und aufgrund Depressionen gegen Hunger- und Lustlosigkeit.

1) Augen a. Meine Seherkrankung (Nachtblindheit) lindert es so gut, dass ich mich in der Nacht etwas besser orientieren kann! b. Ascher-Syndrom (Usher-Syndrom) das rauschendes sehen lindert es bis zu 40 bis 60 % sodass ich dadurch zusätzlich große erleichterung im sehen spüre! c. Mein Augendruck lindert sich und habe keine starrenden sichtcharakter! d. Da ich auch implantierte Blaufilterlinse im Auge habe, habe ich weniger blau/grün Farbprobleme!

2) Depressionen Einfach wie verschwunden! Ich bin so glücklich, dass ich wieder die Lebensfreude habe!

3) Schlafprobleme Ich kann wieder gut und ungestört schlafen!

4) Hunger- und Lustlosigkeit a. Ich esse wieder normal und habe endlich großen lust auf leckere Gerichte und habe so langsam angefangen selber zu kochen! Somit mein Leidenschaft Kochen wieder erreicht! Zusätzlich habe ich in einem Monat ca. 3 kg zugenommen! Habe untergewicht. b. Ich habe zu vielen sachen wieder lust und habe auch spaß am Arbeit!

Ich habe endlich spaß im Leben ! Ich bin dem Herrn Dr. Rolf Müller so sehr dankbar, dass ich ihn umarmen könnte! Gott sei Dank hat sich der Herr Müller für Cannabispatienten eine gute möglichkeit gegeben und uns vor herkömmlichen unwirksamen und schädlichen Medikamenten befreit! Ich empfehle JEDEN Patienten, der solch einen leidensweg hat sich bei Herrn Müller zu melden!

Herzlichen lieben Dank Herr Dr. Müller! Ich bin überglücklich, dass ich durch Sie diese möglichkeit bekommen habe! Möge all Ihre Wünsche in erfüllung gehen !!

Herzliche Grüße und bis zum nächsten mal

Einsendung Schmerzpatient

Ich leide schon seit mehr als einem Jahrzehnt an Chronischen Rückenschmerzen.

Meine Schmerzen werden durch einen starken Rundrücken und einer starken Lordose meiner LWS ausgelöst. Vorallem Nachts leide ich unter so starken liegeschmerzen, dass ich oft nach 4-5 Stunden wach werde und ich nicht mehr einschlafen kann. Selbst bin ich Praxisinhaber von 2 Physiotherapiepraxen und kenne mich bestens aus, Ärzte konnten mir bisher nicht helfen. Und hätten es in Zukunft auch nie tun können.

Schmerzmedikamente kann ich nicht zu mir nehmen, da ich zusätzlich unter einem Reizdarmsyndrom leide. Mein Reizdarmsyndrom war so stark ausgeprägt, dass ich mich in der Vergangenheit häufiger neben stark befahrenen Straßen entleeren mußte um schlimmeres zu verhindern. Unfassbar peinlich soetwas, aber ich mußte oft von einer Minute auf die andere pltzlich sehr sehr dringend aufs Klo.

Vor meiner Cannabistherapie hatte ich fast täglich dünflüssigen Stuhlgang und öfters mal Blut im Stuhl.

Seit dem ich jeden Aben eine kleine Portion von meinem Cannabismedikament Vaporisiere, haben sich meine Schmerzen um gut 50 Prozent verbessert, meine Verspannungen sind weniger und ich kann besser schlafen. Zusätzlich ist mein Reizdarmsyndrom um gut 70 Prozent besser geworden. Ich muss nicht mehr 5 - 7 mal täglich auf die Toilette und kann mich somit wieder freier bewegen und auch mal Orte besuchen, an denen es keine Toilette gibt.

Danke Dr. Rolf Müller, dass Sie an dem Wahnsinn der Bayrischen Ärzte kein Cannabis zu verschreiben nicht teil nehmen :-). Durch Sie, habe ich sehr an Lebensqualität gewonnen und bin wieder freier.

Einsendung Praxis Feedback

Ich möchte mich bei Dr. Müller und seinem Team recht herzlich bedanken für die tolle Arbeit die sie leisten. Ich wurde immer freundlich behandelt und kompetent beraten. Danke, macht weiter so

Einsendung ADHS Patient

Guten Tag Herr Müller,

Seit Dezember bin ich nun Patient in der Cannabis- Medizin und seitdem… hat sich meine Lebensqualität um 180Grad gewendet!

Vorallem seitdem ich die Kostenübernahme der Krankenkasse bekommen habe! Eine private Behandlung wäre für mich auf Dauer UNMÖGLICH gewesen!

Die bisher negativen psychischen Nebenwirkungen wie Paranoia durch die Kriminalisierung fallen komplett weg und ich habe es geschafft mit meiner impulsiven und sozialschwachen Ader nahezu stressfrei durch den Alltag zu kommen!

Ich schaffe es besser, alles step by step ab zu arbeiten ohne mich dabei wie ein mit Tablettem vollgestopfter Zombie zu fühlen! Ich fühle mich gesund, frisch und fit, egal ob nach dem aufstehen oder einer anderen Alltagssituation!

Meine Mitmenschen akzeptieren mich bzw halten es besser mit mir aus. Dabei verliere ich nicht die Lust am dasein in der Gesellschaft, was unter ritalin Derivaten nie möglich war.

Ich fühle mich endlich normal, verstanden und akzeptiert!

Des weiteren esse und schlafe ich unheimlich gut, was unter Ritalineinfluss auch nie möglich war!

Ich kann glücklich am Arbeits sowie Alltagsleben teilnehmen und kann prima sozial mit Menschen interagieren ! Was mit ritalin eben auch kaum möglich war!

Kurz und knapp:

Cannabis hat nahezu KEINE NEBENWIRKUNGEN und hilft mir in allen Hinsichten die ich benötige, weiter! Ich bin rundum glücklich und habe meine Bestimmung zum Beruf gemacht und bin an der Selbstständigkeit dran! Sogar neue Wege in der Beratung und Aufklärungsarbeit haben sich ergeben! Ich kann vllt sogar eine Aubsildung bei einer bekannten Firma aus namens Nuuvera anfangen!

Das alles würde ich ohne Cannabis nie schaffen!

Ich bin begeistert von der Wirkung, sowie dem Potential von Cannabis & natürlich von dem Gefühl, endlich aus der Kriminalität heraus gekommen und verstanden worden zu sein!

Einsendung ADHS Patientin

Sehr geehrter Herr Müller,

seit fast 2 Monaten erhalte ich nun die Cannabismedikation und ich habe sichtliche Verbesserungen festgestellt.

Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich auf Grund von ADHS nahezu durchgehend mit Medikinet Ritalin bis zu 50mg und anderen konventionellen Psychopharmaka behandelt. Diverse Versuche, den Alltag mittelfristig ohne Ritalin zu bestreiten, schlugen fehl.

Ich empfinde die Wirkung von Ritalin als sehr drückend. Zwar kann ich meinen Alltag damit bestreiten, doch werde ich davon auch sehr emotionslos. Ich bewältige mit Ritalin meine Pflicht „wie ein Roboter“, empfinde aber kaum mehr Freude. Sobald ich das Ritalin absetze, bin ich sofort deutlich glücklicher. Allerdings fällt es mir ohne Medikation sehr schwer, mich zu konzentrieren und in für mich anstrengenden Situationen die Ruhe zu bewahren und mich angemessen zu verhalten.

Bei kleineren Dosen Ritalin (etwa 10mg) oder anderen Psychopharmaka, die mich von Ritalin entwöhnen sollten (wie zB Stratera), habe ich keinerlei Wirkung gespürt, so als hätte ich gar keine Medikation genommen.

Bedingt durch den 14-jährigen Tablettengebrauch traten zudem unerwünschte Nebenwirkungen wie eine chronische Gastritis auf (diagnostiziert im August 2017). Monatelang konnte ich das tägliche Erbrechen nur durch die zusätzliche dauerhafte Einnahme von Pantoprazol verhindern.

Mein Arzt hat mir nun Cannabisblüten Green No 3 als Alternative verschrieben. Ich empfinde die Wirkung als absolut wünschenswert. Ich bleibe in anstrengenden Situationen ruhig und gelassen und kann mich gut konzentrieren. Gleichzeitig treten aber keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen auf. Ich spüre weiterhin meine Emotionen und bin trotz wirksamer Medikation weiterhin glücklich. Genau eine solche Wirkung hätte ich mir immer von den konventionellen Psychopharmaka gewünscht. Etwaige halluzinogene Effekte treten bei mir nicht auf. Außerdem treten durch den Verzicht auf Tabletten keine Magenbeschwerden mehr auf, sodass ich mit Cannabis auch auf Pantoprazol verzichten kann.

Ich hoffe sehr darauf, dass Kassenärzte und gesetzliche Krankenkassen dem Thema in Zukunft offener gegenüber stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Einsendung Schmerz Patient

Ich bin 28, habe 30 Grad Behinderung. Einen Bandscheibenvorfall, eine Bandscheibenprotrusion und daraus resultierend eine Degenerative Nervenschädigung im Bereich dieser Lendenwirbelsäule.

Ich bin seit 2 einhalb Jahren in Medizinischer Behandlung und Chronischer Schmerzpatient. Ich habe mehrere teils unter das BTMG fallende Schmerzmittel genommen, die aber nicht den erwünschten Effekt hatten.

Ich hatte mehrere PRT`s und Krankenhausaufenthalte, war auf Reha und war immer in Schmerztherapeutischer behandlung. Im Endeffekt habe ich nach ca 2 Jahren und 3 Monaten die Einnahme von Tabletten eingestellt, da ich ausser Depressionen und Antriebsproblemen starke Aggresionen von der Einnahme bekommen habe.

Aktuell bin ich seit 3 Monaten Cannabis Patient, mein Leben hat sich Komplett gewandelt. Ich habe keine Depressionen mehr, keine Antriebsprobleme und kann wieder ein den umständen Entsprechende normales Leben führen.

Wenn dies Gewünscht ist kann ich noch detailreicher auf die jeweiligen Preperate und ihre Nebenwirkungen eingehen. (Ich habe unter anderem Tilidin, Gabbapentin und Palexia genommen).

Aktuelle Nebenwirkungen meiner Cannabismedikamention: Ich kann Nachts ohne Probleme durchschlafen (Vorher 2 Jahre lang nicht möglich), Ich kann meine Behördengänge Selbstständig tätigen (vorher nur in Begleitung bzw Freunde mit Vollmacht, weil einfach viel zu wirr von den Tabletten).

Ich fühle mich im Allgemeinen viel Gesünder und fitter (Tabletten greifen den Körper spürbar an!!) und ich bin endlich wieder bei meinem normalen Körpergewicht angekommen und sehe nicht mehr aufgeschwemmt aus (+7 kg nur wegen Tabletten). Kurzum die Studie der TK kann ich absolut nicht nachvollziehen. Bei weiteren Fragen oder wenn sie meine Diagnosen brauchen dürfen sie sich gerne an meinen Hausarzt wenden, der ist voll im Bilde was meine Cannabis Therapie angeht und unterstützt diese auch.

Für eine eventuelle Studie stehe ich jederzeit zur Verfügung! Kassenübernahme ist auch beantragt.

Mit freundlichen Grüßen

Einsendung Morbus Crohn Patient

hier habe ich dir meine Meinung zur Cannabistherapie in paar Worten zusammen gefasst.

“Das Vaporizieren von Cannabis tut mir sehr gut!

Seit 2004 leide ich an Morbus Crohn und habe schon verschiendenste Therapien hinter mir! (Kortison, Azathiopren,etc.pp)

Neben aufgeschwollenener Haut, Depressionen, Haarausfall, Hormonstörungen und immer noch die üblichen Symptome konnte ich keine Verbesserung mit den bisherigenTherapien feststellen! Erst die Cannabistherapie brachte mir meinen Alltag zurück und machte mich wieder alltagstauglich!

Befreit von meinen psychischen und physischen Schmerzen kann ich wieder gerade durchs Leben gehen, ohne gleich Angst haben zu müssen, dass ich keine Toilette finde, wenns drängt. Ich kann diese Therapie jedem (Schmerz-)Patienten mit Morbus Crohn wärmstens ans Herz legen!

Nicht umsonst ist das Heilwissen dieser Pflanze über paar Tausend Jahre alt.”

*****, 28 Jahre alt

Einsendung Schmerz und Hepatitis C Patient

Ich habe Probleme mit der Bandscheibe und Hepatitis c

Und vor knapp 10jahren wurde ich an Kopf op wegen anoyrisma

Ich hatte immer Kopf Schmerzen und Gelenk Schmerzen Ich war bei vielen Ärzten

Und habe unzählige Medikamente bekommen

Wen sie nicht wirkten dan neue ich habe mich wie eine Labor Ratte gefühlt darauf hin habe ich Antidepressiva bekommen das mein wessen total verändert hat so das ich keine Lust am Leben hatte

So nehme ich seid über Jahre schon tillidin , Diazepam,pergabalin Nach Einnahme dieser Medikamente wird mir schlecht und ich mus mich übergeben Habe keinen Elan für mich ist es eine Menschen unwürdiges Dasein wen ich mich immer schlecht fühle und über geben mus

Duch die Cannabis Therapie hat sich meine Lebens Qualität zum Positiven verbessert Da ich aber schon in vor Rente bin kann ich immer nur für zwei Wochen bestellen Dan mus ich wohl oder übel

Im wirklichem Sinne Meine Schulmedizin zurück greifen oder ich bin nicht in der Lage meinen Tagesablauf zu Bewerken

Wen ich dan wieder mir ein Rezept leisten kann bin ich froh das es diese Möglichkeit gibt Sich ohne Chemie wieder gut zu fühlen und ein Menschen würdiges Leben führen zu können Ich danke im voraus für ihr Verständnis meiner Lage

Und Bedenken sie das in Israel schon seit langem betätigen das Cannabis sehr heilende Wirkung hat sogar manche Arten von Krebs Ich danke ihnen das meine Meinung sie interessiert

Einsendung Arthrose Patient

Sehr geehrter Herr Müller,

für mich als Patient mit Leberschaden ist Cannabis nicht nur als Schmerzmittel bei meiner Arthrose praktisch alternativlos sondern hilft mir auch bei Depressionen und Zukunftsängsten.

Die Entzündungen in meinem Handgelenk sind nicht mehr so ausgeprägt, und nach einer Überlastung schneller wieder normal.

Durch Cannabis kann ich Abends Stress leichter abbauen und es hilft mir gut zu schlafen.

Ich bin ausgeglichen und fühle mich deutlich wohler.

Danke an Herr Müller und alle Unterstützer

Einsendung Fibromyalgie / Schlafstörung / RLS Patientin

Sehr geehrter Herr Müller,

ich nutze Cannabis jetzt seit Anfang Januar.

Diagnosen: Fibromyalgie, extreme Ein- und Durchschlafstörungen und ein ausgeprägtes RLS Syndrom.

Gegen die Gelenkschmerzen hatte ich Ibu 600mg 1-0-1 mit mäßigem Erfolg, zum Schlafen hab ich diverse Sachen ausprobiert, die alle nicht geholfen , mich aber taumelig und tagesmüde gemacht haben.

Gegen das RLS ( ich hatte schon Krämpfe in den Beinen) gab es dann Restex vom Neurologen.1-0-1

Seit ich die CBD Tropfen nutze, konnte ich das Restex fast komplett absetzen, ich schlafe wieder mehrere Stunden am Stück und viel schneller ein als vorher.

Meine Gelenkentzündungen haben nachgelassen, sowohl in der Häufigkeit, als auch in der Stärke und ich bin wesentlich ausgeglichener als früher.

Fazit für mich: CBD ist ein Segen.

Auch Cannabis in seiner ursprünglichen Form sollte zu medizinischen Zwecken für jeden einsetzbar sein der es braucht und zwar nicht erst wenn alle Morphine schon durch sind und man sozusagen Austherapiert ist.

Viel Erfolg für ihre Aktion wünsche ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Einsendung Depressions Patient

Sehr geehrter Herr Rolf Müller,

Ich bedanke mich für die Sprechstunde bei Ihnen in der Praxis.

Die Anti Depressiva Tabletten nehme ich nicht mehr mit denen ich mich unwohl und lustlos fühlte.

Seid der Behandlung mit Cannabisblüten geht es mir deutlich besser durch den erholten Schlaf. Ich komme gut zurecht damit. Ich habe positive Erfahrung gemacht mit den 2 Sorten:

Das Pedanios 201 und 221 nehme ich täglich hauptsächlich in den Abendstunden und kurz vorm schlafen.

Das Bediol 6,38 eignet sich super am Wochenende über den Tag verteilt.

Mit freundlichen Grüßen

Einsendung ADHS-Patient

Seit dem ich medizinisches Cannabis konsumiere geht es mir viel besser. Es hat mir sehr bei meinem Schlaf- und Konzentrationsproblemen geholfen, wodurch ich meine Noten in der Schule verbessern konnte.

Außerdem hilft es gegen meine starken Stimmungsschwankungen, meine innere Unruhe/Nervösität und ich fühle mich generell einfach wieder wohler im Alltag.

Herkömmliche ADHS Medikamente wie Ritalin oder Strattera, verstärkten bei mir so gut wie alle Symptome. Während meiner Behandlung mit Ritalin verschlechterte sich mein Zustand zunehmend und ich hatte sogar Suizidgedanken.

Ich leide neben ADHS auch unter einem Reizdarmsyndrom, wodruch es mir erst Recht nicht möglich ist die herkömmlichen Medikamente einzunehmen, da diese unter anderem auch zu Verdauungsproblemen führen.

Cannabis hingegen hilft sogar bei meinem Reizdarm, da es die regelmäßigen Bauchschmerzen lindert.

Einsendung Migräne Patient

Wie hilft Ihnen Ihre Medizin?

Sehr gut!

Ich leidete durchschnittlich an 2030 Tagen unter starker Migräne mit Aura, teilweise Erbrechen, extremer Lichtempfindlichkeit, Zahnziehen, Nackenverspannungen und langen Abklingphasen.

Ich hatte bisher, über viele Jahre, alle möglichen frei verkäuflichen Schmerzmittel sowie Triptane, Betablocke, mehr Triptane, Amitriptilin und Lorazepam genommen. Zudem habe ich mir ab und an -ohne Rezept- stärkere Hämmer besorgt (Tilidin, Tramal, Opiate, Valium) um die Schmerzen zu unterdrücken oder durchschlafen zu können. Die Nebenwirkungen waren vielseitig, z.B. Margen-Darm Erkrankungen, Schwindel, Hauterkrankungen wie Abszesse und Schuppenfelchte, Müdigkeit, Gereiztheit, Agressionen, Wut, Schlafstörungen, Hitzewallungen, Nierenschmerzen, Herzrasen, Errektionsstörungen und Libidoverlust Kopfschmerzen, Verspannungen ect. ect….

Seit ich im Jan. 2018 mit Bedrocan begonnen habe, habe ich keine dieser Nebenwirkungen mehr, ich bin wieder viel aktiver und fitter da ich wieder besser (durch-) schlafen kann und mich morgens nicht immer so ausgelaugt fühle.

Migräneanfälle kommen mitlerweile weniger als 1/Woche vor und lassen sich blitzschnell (ca. 25Min.) behandeln und beenden! Spürbare Nebenwirkungen sind: trockener Mund und gelegentlich gesteigerter Appetit auf Süßes.

Ich treibe wieder mehr Sport und fahre (fast) alle Strecken mit dem Rad. Ich habe mich beruflich verbessert, baue meine Nebentätigkeit aus und bin wieder öffter mit Freunden unterwegs. Seit Jan. Habe ich keine einzige Tablette mehr genommen…

Was können Sie beobachten?

Durch die regelmäßige Einnahme, eine starke Reduzierung der Schmerzintervalle UND zudem eine deutliche Reduzierung der Schmerzintensität um gefühlte 30-50% (weniger Übelkeit, kein Erbrechen mehr). Und siehe Frage1 😊

Decken sich Ihre Beobachtungen mit denen aus dem Cannabis Report der TK?

Nein! Ich habe viele Schmerz-Therapien durchgemacht und fühlte mich oft wie ein Versuchskaninchen, immer dann wenn einer der Ärtze sagte: na gut, dann probieren Sie mal dieses Mittelchen, mal kucken ob Ihne das besser Hilft

Wo ist denn da der Unterschied? Wenn die Aussage ernst gemeint ist, dass Cannabis wie andere Medikamente behandelt werden soll, dann bitte ich um eine Nicht-Wirkungs-bringende-Studie der gängigen Medikamente? Wie oft werden Patienten denn wieder auf ein neues Mittel eingestellt bis das richtige Mittel und auch die optimale Dosis gefunden ist? Leider lässt sich der benötigte Wirkstoffgehalt eines Medikaments nicht bei allen Krankheiten so genau messen wie bei z.B. Diabetis!

Ebenso schlimm finde ich die Aussagen mancher Ärzte Sie können doch nicht den ganzen Tag zugedröhnt durch die Gegen laufen UND Cannabis, dass macht süchtig, das verschreib ich Ihnen lieber nicht…

Ich wette keiner dieser Ärzte hatte praktische Erfahrung wie z.B. Amitriptilin auf den Geist/die Psyche und die Persönlichkeit wirkt, wie Agressiv und zornig es machen kann.

Außerdem finde ich hier die Interessanabwähgung wirklich Paradox, wo ist denn der Unterschied ob ich Abhängig von Amitriptilin oder Cannabis bin? Wenn mir eins der Beiden erwiesenermaßen besser helfen könnte, wo ist das Problem beide zu testen?

Die Wirksamkeit von Amitriptilin und Cannabis wurde in einer Studie verglichen und das Ergebnis ist im Dez.2017 von Fr. Dr. Nicolodi (und weiteren) veröffentlicht worden.

Zudem würde ich mir eine professionellere differenzierung von süchtig(Gier) und (medizinischer)-Abhängigkeit von mehr Ärzten wünschen!

Die Folgende Ausage bringt mich um den Verstand!

Denn ehe ein Medikament von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, muss der Hersteller nachweisen, dass es wirkt

Ich musste im Kostenübernahmeantrag Studien anführen die eine Wirksamkeit nicht ausschließen also ist doch ein Beleg dafür gegeben! Ob der Hersteller oder ein Mediziner im Auftrag oder sogar aus eigener Intention diesen Beleg erbring ist m.E. irrelevant, es ist erwiesen!

weiter:

Es sei unklar, welchen Patientengruppen Cannabis in welcher Dosis hilft und wie es am besten verabreicht werden sollte….

Dafür gibt es doch die Off-Label Regelung im Gesetz, ich kenne keine Beispiele aber bestimmt gibt es andere Medikamente oder Heilmethoden die es auf ähnliche Weise in die Regale geschafft haben, warum sollte es sonst diese Regelung geben? (Die Frei verkäuflichen-Mittel versprechen doch auch oft mehr als sie halten!) ….

Das die hohen Kosten ins Feld geführt werden finde ich komisch, vor kurzem habe ich ein Beitrag im BR oder ZDF gesehen in dem ein Sprecher der TK sagte, dass die Cannabistherapie nur ein sehr kleinen Teil der med.-Ausgaben der TK ausmache. Es wurden andere Ausgaben angeführt, die wesentlich stärke ins gewicht fallen würden, wie z.B. Lohnersatzleistungen!

Einsendung ADHS-Patient #2

Durch die Einnahme von Medizinischem Cannabis (Pedanios 221) lindert es meine Symthome wie z.b. Unkonzentriertheit, Impulsivität, Ablenkbarkeit auch wie Schlafstörungen.

Der Soziale Kontakt wird auch besser, da ich mich mehr unter Menschen traue.

Das ein schlafen wie durchschlafen wird immer besser, wache morgens entspannter auf und der so genannte “shit storm” ist nich so übergreifend um wegen jeder kleinigkeit auszuflippen.

In der Arbeit hilft es mir mich mehr auf das Wesentliche zu fokussieren und nich was um mich herum passiert, arbeite schneller und sauberer als zuvor.

Durfte auch wieder in meiner alten Arbeit in Rosenheim anfangen und bekam eine Stelle als Abteilungsleiter zu geschrieben.

Die Mitarbeitergespräche laufen flüssig, da die nervosität kaum vorhanden ist was sich auch weiterhin posetiv auf meinem Beruflichenwerdegang fördernd ist.

Zur Hyperaktivität kann ich nur sagen das ich bei Lehrgängen ruhiger bin und nich am zappeln bin oder irgendwelche stifte in der Hand halten muss

Durch diese Medizin verläuft mein leben und das leben meiner mitmenschen viel angenehmer.

Einsendung Depressions Patient #2

ich bin bei Ihnen seit März diesen Jahres Patient. Zuvor war ich über 13 Monate wegen schweren Depressionen in Behandlung (stationär und ambulant).

Das erste mal war ich wegen eines Selbstmordversuchs in Behandlung im Jahr 2009, damals war ich 18 Jahre alt. Dies resultierte aus einer schweren Kindheit und diversen Schicksaalsschlägen.

Leider haben die einzelnen Therapien nicht angeschlagen, bzw. wurde nicht auf mein Problem eingegangen. Man versuchte mich mit allerhand verschiedener Antidepressiva zu behandeln, welche aber keinen Erfolg mit sich brachten, sondern nur starke Nebenwirkungen und Leberschmerzen.

Nachdem ich das lange genug mitgemacht habe, kam mir die Idee von medizinischem Hanf. Ich hatte bereits von 2010 bis 2012 Hanf geraucht und es als Antidepressiva genutzt (nicht als Partydroge!).

Deswegen wollte ich mir ein Rezept dafür ausstellen, was der Hausarzt, meine Neurologin und mein Psychologe befürworteten.

Nachdem jedoch die Krankenkasse die Übernahme der Kosten für die Behandlung verweigerte, da man mir noch mehr Tabletten in den Rachen hätte schmeißen können, obwohl vom Hausarzt wegen der Leberwerte von der jetzigen Dosis schon abgeraten wurde, wollte ich mir das Rezept als Privatrezept verschreiben lassen. Dies wollte jedoch keiner der Ärzte machen, die zuvor eine Therapie mit Hanf befürworteten.

Durch Glück bin ich an Sie geraten und konnte sehr schnell an einen Termin gelangen. Jetzt seit ich das Cannabis als Medikament in meinem Alltag habe, geht es mir soviel besser.

Ich habe keine Suizidgedanken mehr, keine Selbstverletzungstendenzen mehr und ich kann wieder am Alltag teilnehmen. Ich gehe seitdem wieder arbeiten, setze meine Medikamente ab und fühle mich auch dadurch besser, da ich keine Leberschmerzen mehr habe. Ich verdanke Ihnen sehr viel und hoffe, dass es Sie und Ihre Praxis noch lange für uns Patienten geben wird.

Vielen Dank!

Einsendung Multiple Sklerose Patient

Gerne äußere ich mich zu dem Thema Cannabis als Medizin.

Zu meiner Vorgeschichte:

Ich bin nun 29 Jahre alt, gelernter Koch und Verheiratet ohne Kinder.

Seit nun 5 Jahren muss ich mit der Diagnose Multiple Sklerose leben. Bis ich Dr.Müller kennenlernen durfte war es eine sehr harte Zeit.

Es fing bei mir mit Blindheit auf dem rechten Auge an , wogegen ich eine Cortison Stoßtherapie bekamm. Das Cortison hat sehr gut geholfen nur bin ich dadurch extrem agressiv geworden und wollte mich selber umbringen. Den Sturz aus dem Fenster hat meine Frau zum Glück verhindern können. Beim 2ten Schub 1,5 jahre später ist mein rechtes Bein taub geworden und ich hatte das Gefühl als würde einer den ganzen tag auf mein Bein einschlagen.

Die Schmerzen waren unerträglich, und ich bekam wieder Cortison. Wieder wurde ich sehr aggressiv und hatte Selbstmordgedanken. Die Schmerzen sind leider bis heute geblieben . Ich habe dann verschiedene Medikamente gegen die Schmerzen in meinen Beinen bekommen wie z.b Amitriptylin,Baclofen die sehr schlimme Nebenwirkungen hatten Wie z.B ständige Müdigkeit, agressives Verhalten, Schlafstörungen usw. Die Liste ist lang.

Als ich mich dann näher mit meiner Krankheit beschäftigt habe , habe ich durch das Internet erfahren das Cannabis bei Multipler Sklerose helfen kann. Skeptisch war ich am Anfang schon da ich mir es einfach nicht vorstellen konnte das eine pflanze solch eine wirkung entfalten kann. Aber ausprobieren wollte ich es auf jeden Fall weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste. Das Problem war: wie komme ich an Cannabis dran?

Ich habe es mir damals also illegaler Weise auf der Straße besorgt und gleich am Abend probiert. Als ich dann einen joint geraucht habe musste ich ca 15 min warten, und es war das eingetreten was ich nicht glauben konnte. Die Schmerzen waren fast weg . Ich konnte an diesem Tag das 1ste mal nach Wochen wieder durchschlafen. Es war wie ein Wunder für mich weil man es ja hier in Deutschland über Jahre verteufelt hatte. Ich dachte mir in diesem Moment was für eine Schande ,das Lügen hier über Jahre verbreitet wurden .

Es war für mich ganz und gar unglaublich einfach unfassbar. Also sprach ich meine Neurologin noch einmal auf das Thema an. Wie nicht ander zu erwarten wurde ich trotz meiner Krankheit und Schmerzen als Kiffender Junkie bezeichnet und abgestempelt . Diese Meinung vertraten auch die anderen 13 Ärzte bei denen ich war. Wie es dann so kommen musste wurde ich kriminalisiert, und mein Leben ging den Bach runter.

Führerschein war weg, Arbeit war weg und alles hat zusammen 4500 Euro gekostet. Dafür das ich nichts gemacht hatte ( letzer Joint war vor ca 36 Stunden) war das sehr viel Geld.

In der Zeitung habe ich dann über Dr. Müller gelesen einer der wenigen Ärzte die sich mit dem Thema Cannabis als Medizin auskennen und einen nicht als Junkie behandeln. Ich ging also zu Dr. Müller , und er war wirklich bereit mir zu helfen und verschieb mir nach genauer Aufklärung Cannabis als Medizin, und es hilft ganz ausgezeichnet und hat bei mir keinerlei Nebenwirkungen. Ich bin Dr.Müller unendlich dankbar das er mir geholfen hat, und mich ernst genommen hat. Es braucht mehr Ärzte wie Dr.Müller in diesem Land.

Ich danke Ihnen noch einmal von Herzen Dr.Müller.

Einsendung ADHS Patient #3

ich habe auf Ihrer Homepage den Blog Artikel gelesen zur Stellungnahme wegen dem Bericht der Techniker Krankenkasse. Ich bin bei Ihnen seit November 2017 in Cannabistherapie und möchte hiermit meine Stellungnahme abgeben:

Wie hilft Ihnen Ihre Medizin?

ADHS: ADHS wirkt sich bei mir in einem emotionalem Ungleichgewicht aus. Ich werde immer schnell aggressiv und kann Gefühle nicht kontrollieren. Nach der Einnahme von Cannabis kann ich meine Gefühle besser kontrollieren bzw. es kommt zu keinem Ungleichgewicht. Ich kann normale und sachliche Gespräche mit Mitmenschen führen ohne dabei wieder in ein Ungleichgewicht zu fallen. Es fällt mir leicht, mich auf eine Sache gezielt zu konzentrieren ohne mich dabei ablenken zu lassen. Dies merke ich vor allem beim Kochen. Zudem werde ich im Allgemeinen ruhiger und entspannter. Dadurch kommt es bei mir nicht zu einem emotionalem Ungleichgewicht. Ich fühle mich besser und sogar auch lebendiger, weil ich nicht mehr durch diese Störung belastet bin. Dadurch kann ich mich auf andere Sachen konzentrieren und bin im Endeffekt produktiver.

Angststörung, Sozialphobie: Durch die Einnahme von Cannabis merke ich eine entspannende Wirkung, die auch mein Stresslevel sinken lässt. Ich fühle mich dadurch stärker bzw. nicht so unter Druck gesetzt, welches sich positiv auf meine Ängste auswirkt. Ich kann mich intensiver mit meinen Ängsten beschäftigen bzw. auseinandersetzen und komme letztendlich immer zu dem Ergebnis, dass ich gar keine Angst zu haben brauche. Dadurch steigert sich mein Wohlbefinden und ich kann mich besser in die Gesellschaft integrieren.

Schlafstörung: Sobald die Wirkung nach der Einnahme von Cannabis nachlässt, entsteht bei mir immer eine entspannende Müdigkeit. Sie lässt mich besser ein- und durchschlafen. Ich wache nicht Mitten in der Nacht auf und am nächsten morgen bin ich nicht mehr müde. Ich kann ganz entspannt meiner Arbeit, Sport oder sonstigen Aktivitäten nachgehen, ohne von den Schlafstörungen geplagt zu sein.

Was können Sie im Bezug auf Ihr Krankheitsbild beobachten?

ADHS: Ersichtlich ist nach der Einnahme meiner Medizin auf jeden Fall, dass ich mich besser konzentrieren kann und meine Gefühle unter Kontrolle habe. Nehme ich Cannabis regelmäßig ein, so spüre ich auch nach einigen Tagen Abstinenz keine Rückwirkungen bzw. keinen Rückfall meiner Symptome. Würde ich aber die Cannabistherapie komplett absetzen, könnte ich nicht ausschließen, dass die Symptome der ADHS Krankheit wieder auftreten werden.

Angststörung, Sozialphobie: Die Cannabistherapie ist äußert hilfreich bei Ängsten. Allerdings nur im akuten Zustand. Das bedeutet, dass sich meine Ängste nach der Einnahme deutlich reduzieren. Sie verschwinden aber nicht komplett. Sobald die Wirkung nachlässt verstärken sie sich wieder. Deshalb habe ich mich entschieden die Cannabistherapie mit einer Psychotherapie zu kombinieren. Leider kann ich hierzu noch keine Stellungnahme geben, weil ich aktuell immer noch auf der Suche nach einem Therapieplatz bin. Es ist im Moment sehr schwer einen psychotherapeutischen Platz zu finden.

Schlafstörung: Anders als bei der Angststörung und ähnlich wie bei ADHS kann ich auch bei einer Abstinenz meiner Medizin problemlos ein- und durchschlafen. Jedoch auch nur, wenn ich vor der Abstinenz regelmäßig Cannabis eingenommen habe. Auch wenn ich hier die Cannabistherapie komplett absetzen würde, könnte ich nicht ausschließen, dass die Symptome der Schlafstörung wieder auftreten werden.

Decken sich Ihre Beobachtungen mit denen aus dem Cannabis Report der TK?

ADHS: Die Studie in dem Cannabis Report der TK deckt sich sehr mit meinen Beobachtungen bzw. mit meinem Krankheitsbild. Richtig ist, dass ich ein unauffälligeres Verhalten an den Tag lege und ich durch die erhöhte Konzentrationsfähigkeit dadurch auch produktiver bin. Auch meine Impulsivität wird reduziert bzw. verbesserte sich, welches in dem Cannabis Report ebenfalls erwähnt wurde.

Angststörung, Sozialphobie: Der Cannabis Report der TK konnte keine evidenten Studien bezüglich Angststörungen vorlegen. Meine Beobachtung aus meinem Krankheitsbild sagt, dass sich meine Ängste nach der Einnahme von Cannabis reduzieren, aber auch nur bei Einnahme, nicht bei einer Abstinenz meiner Medizin.

Schlafstörung: Meine Beobachtung aus meinem Krankheitsbild ist eine verbesserte Schlafqualität, auch wenn ich meine Medizin nach mehreren Tagen nicht eingenommen habe. Im Cannabis Report der TK wurde die Schlafqualität nur auf sekundäre Parameter gemessen, daher deckt sie sich nur zum Teil.

Wie empfinden Sie die Nebenwirkungen im Vergleich zu Ihrer vorherigen Medikation?

Grundsätzlich verspüre ich keine Nebenwirkungen. In einigen Fällen ist aber die Steigerung der Herzfrequenz sehr unangenehm. Wenn ich meine Medizin eingenommen habe, dann wirkt diese eher belebend und vitalisierend, sprich eine eher sativa-dominante Sorte. Aktivitäten wie z. B. Fahrrad fahren oder Joggen sind dann in Bezug auf die Herzfrequenz kein Problem. Aber wenn ich mich entspannen und auch mal auf der Couch liegen möchte, dann ist die Steigerung der Herzfrequenz eher unangenehm. Mich beunruhigt es, wenn das Herz schnell pocht, ich aber entspannen möchte. Dies ist die einzige Nebenwirkung die bei meiner Cannabistherapie vorkommt. Vielleicht wäre ja hierfür eine indica-dominante Sorte besser dafür geeignet oder eine Sorte, die ein THC:CBD-Verhältnis von 1 zu 1 aufweist. Eventuell kann hierdurch diese Nebenwirkung reduziert werden, sodass meine Cannabistherapie komplett ohne Nebenwirkungen verläuft.

Einsendung RLS Patient

Zu mir: Geschlecht: männlich Alter: 26 Diagnose: RLS (stark ausgeprägtes Beschwerdebild) Cannabispatient seit 20.01.2018

Zu meiner Krankheit: Seit meiner Pubertät leide ich unter dem sog. Restless-Legs-Syndrom und dessen Folgen im Alltag. Dabei ist es bei mir unterschiedlich stark ausgeprägt und variiert stark, was die Stärke und die Häufigkeit angeht. Bei mir treten die Symptome in erster Linie beim Einschlafen auf, manchmal aber auch beim ruhigen Sitzen. Die Symptome sind hierbei starke Bewegungsdränge in den Beinen sowie teilweise in den Armen. Dabei hilft weder die Seiten wechseln im Bett noch ein kurzes Auspowertraining wie z.b. Situps oder auf der Stelle laufen. Im Durchschnitt habe ich einmal pro Woche mittelstarke und einmal pro Woche leichte Symptome. Ich konnte bislang keinen Zusammenhang mit Nahrung, Getränken, Vitaminmangel oder Medikamenten feststellen. Bisher war ich schon bei verschiedenen Ärzten und testete verschiedene Methoden aus, aber bis auf leichte Verbesserungen konnte mir nichts helfen.

Cannabistherapie: Die Therapie hat ab der ersten Behandlung funktioniert. Ich konsumiere 0,1g Cannabisblüten mit einem Vaporizer auf 195° C. Meist zwei bis drei mal über den Abend verteilt. Die letzte Einheit verdampfe ich 30 Minuten vor dem Schlafengehen. Es gab seit dem keine Nacht mehr, in der ich RLS-Beschwerden hatte, nachdem ich Cannabis geraucht habe. Manchmal reicht der Konsum auch für zwei beschwerdefreie Nächte in Folge. Auch allgemein ist mein Schlaf deutlich angenehmer und besser geworden. Ich habe viel weniger anstrengende Träume, wache fast gar nicht mehr auf und bleibe die komplette Nacht ruhig liegen. Der regelmäßigere Cannabiskonsum führt auch dazu, dass ich Abends früher müde werde und somit auch ohne Probleme auf sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht komme. Dabei bin ich tagsüber weder müde noch träge. Ich bin sogar deutlich frischer, erholter und aktiver als nach Nächten mit RLS-Beschwerden. Dadurch das ich die Blüten im Vaporizer verdampfe, habe ich auch absolut keine Nebenwirkungen im Lungenbereich. Auch Herzrasen oder hoher Blutdruck bleibt bei mir aus, da ich kein Nikotin mit rauche. Allgemein ist die Behandlung um einiges erfolgreich als mit dem Wirkstoff Levodopa. Vor der Cannabistherapie versuchte ich mein RLS mit Levodopa Tabletten und Pflaster zu behandeln. Die Erfolgsquote war bei weitem nicht so hoch, wie bei der Cannabistherapie. Außerdem führte das Levodopa zu deutlich unruhigerem Schlaf. Es traten in den meisten Fällen auch die RLS-Symptome auf. Wie sehr die Cannbistherapie meinen Schlaf verbesserte, merkte ich im Urlaub als ich ohne Cannabis klar kommen musste. Aus diversen Gründen musste ich in den drei Wochen auf Cannabis verzichten. Nach etwa 4-5 Tagen traten zum ersten Mal seit langem wieder RLS-Symptome auf, welche sich auch nicht mit Levodopa behandeln ließen. Ich hatte in den drei Wochen 9 Nächte mit starken RLS-Symptomen. In ein paar Fallen linderte das Levodopa etwas die Symptome. Bei den anderen Fällen halfen auch zwei ganze Restex Tabletten nichts. Ich muss einfach gestehen, dass die Cannabistherapie meine Lebensqualität und allgemeine Gesundheit sehr verbessert hat.

Einsendung Schmerz Patient

Am 24. Dezember wurde ich das erste mal wegen einem ateriellen Verschluss im linken Bein operiert.

Am 27.12 wurde mir noch ein stand eingesetzt. Als ich am 6.Januar schließlich entlassen wurde war mein linkes Bein nicht mehr zu gebrauchen.ich hatte unglaubliche schmerzen selbst in den Nächten ohne mich zu bewegen.

Ich hätte niemals gedacht das es ruheschmerzen überhaupt gibt.als es sich in den vergangenen nicht besserte verschrieb mir eine Ärztin 25 mg fentanyl verschrieben. Dieses Medikament half doch nur bedingt.und nach 6 Monaten kamen die ruheschmerzen zurück und zeitgleich bewegte sich meine Psyche in Richtung Keller.

Ich versuchte diverse Psychopharmaka was nicht geholfen hat.das Jahr 2017 war ab Mitte des Jahres die Hölle für mich,und auch meine frau und meine 3 noch minderjährigen jungs waren durch mein leidenddruck total verunsichert. Meine frau suchte im Internet nach alternativen möglichkeinen woran ich schon länger nicht mehr glaubte.dieser Gedanke war wie sich kurz darauf herausstellte nicht richtig.sie erhielt Kontakt zu meinem jetzigen Hausarzt Herr Dr. Rolf Mueller.

Ich erhielt ohne grosse Probleme einen Termin, zudem ich alle mir alle zur Verfügung stehenden befunden über Medikamente und op berichten.dummerweise hat etwas gefehlt und der hr Mueller schickte mich wieder weg und ich musste die fehlenden Papiere nachbringen.zu glück ging das recht schnell und ich durfte erneut bei doc vorsprechen.er nahm alles in Augenschein und fragte mich ob ich schon mal von der canabistherapie gehört habe,was ich erstmal verneinte.Herr Müller hat mich dann sehr ausführlich darüber aufgeklärt.und ich muss sagen das dies ein sehr interessantes Thema gewesen ist.zumal die kosten,welche ich leider selber aufbringen muss schon ziemlich hoch sind.Herr Mueller, nett wie er ist ,hat mir dann erklärt das ich erst mal eine geringere Menge bestellen soll um zu sehen wie es mir damit geht und ob ich einen unterschied mit er neuen Medizin merke….und ich merkte ihn ab dem Moment als mir dhl mein Päckchen brachte.

Zu begin musste ich mich schon an die leicht berauschende Wirkung gewöhnen,was sich nach zirka 40ig Stunden eingestellt hatte.der Schmerz war nicht ganz weg doch meine lebensgeister kamen sück für Stück zurück.meinen Kinder ist das sofort aufgefallen. Nach dem die erste Dose weg war ging ich zum doc und er sagte nachdem er mein Feedback erhalten hatte,das es noch andere Sorten gibt und wir ausprobieren sollten welches mir am besten hilft, mir a den Schmerz nimmt und zeitgleich meinen Appetit und die Psyche posietiev beeinflusst.nun nach fast einem halben jahr wurde ich erneut operiert nur war diesmal alles mit viel weniger Stress verbunden.mittlerweile weiß ich welche Sorte für meine gebrechen die besten sind.unter Tags penelope (wenig thc mehr dbd) für unter Tags das beste Mittel überhaupt.und am abend vor dem zu Bett gehen finde ich bedrocan, (etwas mehr thc) was auch gut den Schmerz nimm ,am besten da ich jetzt trotz meines Alters (bald 57ig Jahre jung),nicht mehr über ein und durchschlafplroblemen klagen muss.ein hoch auf all die politiker und maßgeblichen Personen die sich getraut haben ein nicht mehr zeitgemäßes Gesetz zu kippen.

Für so kranke Menschen wie für mich in meiner Person ist es ein Segen das die Möglichkeit dieser alternative nun gegeben ist.ich hoffe sehr auch im Interesse anderer kranker Menschen das das Gesetz nicht wieder gekippt wird.und was vieleicht das wichtigste ist (ich Rente 420€)es sollte auch von der Kasse übernommen werden das sich viele die kosten für den jeweils benötigen Konsum nicht leisten können.und andere Medikamente kosten noch viel mehr als das canabis.wenn es doch hilft dann macht es Sinn wenn es von den Kassen übernommen wird.weniger Folgekosten für all die Nebenwirkungen von morphin und was es da noch alles gibt leberzyrose were da nur eine davon

Ach und bevor ichs vergesse:an all diejenigen die glauben es ist ganz einfach dieses Medikament zu bekommen.das ist ein Irrglaube. Denn so wie ich meinen Hausarzt hr.Mueller kenne schaut er erst ganz genau ob sein gegenüber schmerzen hat denn er is nun mal ein Arzt und er will nur helfen wenn er kann und es als notwendig erachtet wird.er ist ein ganz besonderer mann und niemand der es als gut erachtet wenn Kiffer meinen er wedelt mit Rezepten. Das ist nicht so,denn auch ich hab ohne alle papiere noch mal heim müssen sie zu holen.anstatt verärgert zu sein hab ich die Papiere geholt und mich auf einmal sicher Gefühl weil ich erkannte das dieser, meiner Arzt mal richtig seriös ist. Das musste ich mal loswerden. Wenn mehr ihre Erfahrungen schreiben dann sind vieleicht auch bald mehr Kassenärzte bereit uns leidgeplagten Menschen mit der richtigen Medizin behandeln.das wäre echt klasse also scheibt bis euch die finger bluten nur dann seit ihr dabei wenn Geschichte geschrieben wird . Ich grüsse alle die verständniss dafür haben dass man auch mal neue und auch steinige Wege einzuschlagen.

Einsendung ADHS Patient #4

Ich leide seit meiner Kindheit unter ADHS.

Symptome:

  • Konzentrationsprobleme (“Gedanken fliegen vorbei, Luftlöcher starren”)
  • Schlafstörung (“komme schlecht zur Ruhe”)
  • Hyperaktivitat (“unter strom stehen, zappeln”)
  • ungeduldig (“muss alles sofort haben”)
  • impulsiv (“schnell frustriert”)
  • schlecht organsiert
  • Probleme Dinge zum Abschluss zu bringen
  • oft erst reden dann denken
  • verschieben von anspruchsvollen aufgaben nach hinten

Krankheitsverlauf:

Die Symptome machten sich schon während dem Kindergarten bemerkbar, wurden aber erst zum Problem als ich in die Schule kam.

Meine Mutter gab mir damals Bachblüten zur Beruhigung und schickte mich zu einer Montessori Therapie.

Ich kaute an meinen Fingernägeln, wackelte mit meinen Beinen, trommelte auf den Tischen, klickte mit meinen Kugelschreibern und liefl mich von allem und jedem ablenken

Aufgrund meiner Schwierigkeit mich zu konzentrieren störte ich oft den Unterricht und geriet mit den Lehrern aneinander, was zahlreiche Elterngespr‰che, Verweise und andere Ordnungsmaflnahmen (Nachsitzen etc) nach sich zog.

Es wurde versucht mich durch Gespräche und vorallem Sport zu therapieren, mit mäigem Erfolg - Sport hilft mir gut, war aber aus zeitgründen nicht immer täglich möglich

Ich bin tagsüber extrem aufgedreht und kann abends schlecht einschlafen.

Doch mit dem zunehmenden Leistungsdruck im Abitur wurde es wieder schlimmer, ich tat mir schwer meine Aufgaben zu sortieren und sie strukuriert zu bearbeiten…

Teilweise bin ich sehr gut bei einer Aufgabe vorangekommen und habe dann für die letzten Kleinigkeiten die zehnfache Zeit gebraucht, zum Beispiel bei meiner Seminararbeit… mir fällt es oft schwer Dinge zum Abschluss zu bringen

Vorallem Stressituationen und Druck setzten mir bis heute extrem zu - ich habe Denkblockaden oder denke so schnell das alles einfach an mir vorbeifliegt

Fidget Spinner und anderes “Spielzeug” helfen mir etwas wenn ich nervös werde.

Als mir im Erwachsenenalter Ritalin verschrieben wurde, ging es mir richtig schlecht:

Übelkeit, täglicher Druchfall, Kopfschmerzen, juckende Arme und Beine, völlige Emotionslosigkeit.

Ich merkte das ich dieses Medikament nicht weiter nehmen konnte und es setzte es daher ab.

Von einem bekannten ADHS Patienten wurde mir berichtet das die Cannabis Therapie bei Ihm sehr gut funktioniert, ich sprach daraufhin bei Herrn Müller vor und werde nun seit fast einem halben Jahr von Ihm behandelt.

Es geht mir deutlich besser, ich verdampfe das Cannabis mit einem Vaporizer und kann die Dosierung daher sehr genau steuern, das war bei Ritalin mit den Pillen nicht möglich.

Die Vielfalt von Cannabinoiden ist besonders bei ADHS extrem wirkungsvoll:

Mit sativa lastigen Präparaten kann ich mich tagsüber konzentrieren und bin fähig zur sozialen Interaktion.

Indica lastige Präparate helfen mir abends abzuschalten und durchzuschlafen, ich fühle mich am nächsten Tag erholt und ausgeglichen!

Insgesamt empfehle ich es jedem ADHS Patienten welche mit Ritalin oder anderen Amphetaminhaltigen Präparaten behandelt werden und diese nicht vertragen, eine Cannabis Therapie in betracht zu ziehen.

Als Nebenwirkung gibt es hier nur übermäßigen Appetit, Schwindel oder Erschöpftheit treten nur in der Eingewöhnungszeit auf.

Aufgrund der hohen Kosten für Cannabis in der Apotheke sollte aber eine Übernahme bei der Krankenkasse angestrebt werden.

Einsendung Psoriasis / COPD Patient

Erfahrungen mit Pedanios 201 ärztlich verordnet sind 5*0,2g tagsüber, vaporisiert sind aber nur 1x bis 2x täglich 0,1g abweichend davon wurde noch eine Lecithol-Lösung erstellt

positive Beobachtungen

Psoriasis

• Kruste wird an Ellbogen und Hintern deutlich dünner und weicher

• flächige Ausdehnung geht leicht zurück

• an der Hand deutliche Reduzierung! (reagiert weder auf Ecural noch auf Daivobet noch auf Volon A Tinktur)

• Kruste läßt sich leichter entfernen

• Neubildung ist verlangsamt

• Juckreiz überwiegend weniger

Muskulatur

• gelegentliche Krämpfe in Fingern, Bauch und Zehen deutlich seltener

• Zucken der Beine nachts weniger

COPD

• Verschleimung der Lunge deutlich reduziert viel besser als mit ACC 600 oder Mucosolvan

• leichteres Atmen, größeres Volumen

• Hustenreiz reduziert

• Lust zu Rauchen häufig vermindert

Befinden

• entspannter, ausgeglichener

• freiere Nase

• Hüftgelenke wieder problemfrei

• Lecithol-Lösung scheint grippalem Infekt entgegen zu wirken (5g auf 50ml; rein rech- nerisch entspricht das 0,6 mg THC pro Tr.) Applikation: 6 Tropfen (also ≈ 3,6 mg THC) abends

• Nase bleibt frei (tropft aber verstopft nicht wie sonst)

negative Beobachtungen

Befinden

• vorübergehend leichter Schwindel

• trockener Mund (Vaporisieren)

• Appetit nimmt zu

• vermehrtes Trinken

• vorübergehnder Geschmack von Heu beim Vaporisieren

• Lecithol-Lösung schmeckt scheußlich, noch scheußlicher als die frei erhältlichen CBD-Tropfen

Kosten

• für Cannabis, Applikation und Zubereitung

• Vaporisator erforderlich

• Preisverdoppelung durch Apotheken

Versorgung

• Versorgung unsicher

Folgerung, weiteres Vorgehen

• nach kurzem Zeitraum von 4 Wochen sind eindeutig positive Effekte zu verzeichnen

• Cannabis wird das Cremen nicht ersetzen, wirkt aber eindeutig unterstützend

• cannabinoidhaltige Cremes könnten auch interessant sein

• negative Aspekte erträglich, stören nicht ernsthaft, sind aber ggf zu berücksichtigen

• keine Wechselwirkung mit Candecor 3212,5

• Versuche mit anderen Sorten erstrebenswert, z.B. Penelope, Pedanios 88 oder Bediol (also THC ≈ CBD) weil andere Effekte bzgl Augen, Ohren und Kreislauf bislang nicht zu beobachten sind

Einsendung Asthma / Schlafstörungs Patient

Sehr geehrter Herr Rolf Müller, sehr geehrtes Team,

bezugnehmend auf Ihre Umfrage zu der Wirksamkeit Cannabis als Medizin bei Ihren Patienten, möchte ich mich als Ihr Patient dazu gerne äußern:

Kurz zu meiner Person: Bin 43 Jahre, Cannabis Patient (Arzt Rolf Müller), Nichtraucher, Sportler, berufstätig und stehe mit beiden Beinen voll im Leben. Mein soziales Umfeld ist absolut intakt. Freunde, Familie, Arbeitskollegen und nicht zu vergessen meine Ehefrau – mit welcher ich bereits 13 Jahre glücklich verheiratet bin.

Wie hilft mir Cannabis als Medizin: Zuerst kurz meine Krankheitsbilder:

  • ASTHMA

  • UNTERGEWICHT

  • SCHLAFSTÖRUNGEN

Das ASTHMA begann bei mir im Jahre ca. 1997. Nach einem schweren Asthma Anfall - zu Beginn dieser Krankheit, wurde der Notarzt gerufen. Der Notarzt wies mich umgehend ins Krankenhaus ein, wo ich dann 1 Woche stationär lag. Ich bekam (wie jeder Asthma Patient) zuerst ein Bronchial-erweiterndes Spray (Beta-2-Sympathomimetika). Es nannte sich „Budes“ (Hexal). Leider half es meinem Asthma-Leiden gar nicht! Zudem hatte ich unschöne Nebenwirkungen wie Herzrasen und Zittern in den Händen/Fingern!

Somit bekam ich ein anderes bronchial-erweiterndes Spray Namens „Atrovent“ (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG). Dieses Spray wirkte bei mir auch nicht wirklich.

Man versuchte es mit einem dritten Spray Namens „Salbutamol“ (Hexal) welches mir verschrieben wurde. Leider verspürte ich auch hier nicht wirklich Wirkung/Besserung meiner Asthma-Anfälle!

Es war eine sehr schlimme Zeit für mich – gerade zu Beginn der Krankheit. Es gab nichts bis dato, was mir wirklich half. 5 Jahre lang anhaltend - nach Ausbruch der Krankheit, begann für mich ein „Untersuchungs-Marathon“ bei Ärzten, Lungenfunktionspraxen, Krankenhäusern… Es begann mit einfachen/harmlosen Allergie Tests. Dann kamen etliche Lungenfunktionsprüfungen hinzu und letztendlich eine Bronchoskopie(!). Die bis dato gemachten Untersuchungen führten leider zu keinem positiven Ergebnis. Ich war nun komplett „am Boden zerstreut“ und keine der teilweise unangenehmen Untersuchungen brachten einen Erfolg.

Ich war ratlos und ging in eine Richtung, welche für mich (aus Angst und Überzeugung) normalerweise niemals in Frage käme!

Ich begab mich in ein Klinikum zur weiteren Untersuchung in die Nuklearmedizin.

Da werden einem Injektionen eines radioaktiven Arzneimittels infundiert, welches ich in meiner „Einstellung/Haltung“ eigentlich niemals(!!!) tun würde! „Radioaktiv & Krebs“ sind zwei Bestandteile/Komponenten welche in vielen Menschen berechtigte Angst auslösen – auch in mir! Doch ich war am Ende! Nichts half! Und ich ließ auch diese – psychisch extrem belastende Untersuchung über mich ergehen.

Auch diese weitere Untersuchung der Nuklearmediziner brachte leider keinen Fortschritt/Erfolg bzw. positives Ergebnis. Spätestens jetzt wusste ich, dass auch nach ausgiebigen Untersuchungen - nichts greifbar/verfügbar war – was mir half. Diesen Umständen geschuldet, wusste ich nicht mehr weiter und hatte meinen Lebenswillen bereits fast verloren. Ich hatte sehr schlimme Gedanken, welche ich hier nicht näher erläutern möchte…

Da ich nun bereits nahezu alles Mögliche sowie fast unmögliche (Nuklearmedizin) probierte, war eine der letzten Hoffnungen „Mutter Natur“ - „Cannabis als Medizin“.

Cannabis ist eine sehr alte Heilpflanze und wurde bereits vor tausenden von Jahren in der Medizin erfolgreich angewandt.

Genau aus diesem Grund, kann es über Wirksamkeit absolut(!!!) keine Zweifel oder Spekulationen geben! Waren unsere Vorfahren dumm oder haben wir derzeit und in vergangenen Jahren politische & wirtschaftliche Interessen das Cannabis schlecht zu reden? Die Gesellschaft ist weniger dumm als die Politik denkt!

Naturmedizin bedeutet eigentlich immer – kaum Nebenwirkungen! Das weiß nahezu jeder! So auch ich und probierte es…

Mal wieder ein Tag an dem ich relativ schlecht Luft bekam. Kleine bis mittelschwerere Asthma-Anfälle überkamen mich. In Hoffnung und Angst nahm ich nun das verschriebene Cannabis und „vaporisierte“ es.

Ich wusste nicht, was jetzt wirklich passieren wird und hoffte natürlich nur Gutes. Todesfälle durch Cannabis Konsum war mir nicht bekannt. Trotzdem hatte ich große Angst es zeitgleich bei einem Atemnot/Asthma-Anfall zu konsumieren – da ich hierzu ohne jegliche Erfahrung war. Da ich bis dato auch die Nuklearmedizin überlebte, machte ich mir Mut es zu tun – denn es ist ja Naturarznei…

Schon nach den ersten Zügen am Vaporizer, merkte ich deutlich – dass es in eine positive Richtung ging. Nach nur wenigen Minuten entfaltete das Cannabis seine Wirkung.

Wie beschreibe ich es nun am besten? Vermutlich wirkt es entspannend auf meine Atemmuskulatur?!? Höchstwahrscheinlich!

Eine weitere Beobachtung diesbezüglich ist, dass Cannabis bei Asthma nur perfekt wirkt so lange die Wirkungsdauer anhält (ca. 2-3 Stunden). Ein Asthma-Anfall dauert bei mir manchmal mehrere Stunden oder im ungünstigsten Fall mehrere Tage. Somit ist bei einem Asthma-Anfall darauf zu achten, dass sich bei spürbarer erneuter Verschlechterung der Atmung umgehend eine weitere Einnahme empfiehlt.

Das scheinbar unmögliche war nun möglich! Ich fand eine Medizin welche mir zu 100% hilft! Tränen in meinen Augen bestätigten meine emotionale Überwältigung bzw. Freude!

Meine weiteren Beobachtungen bei Cannabiskonsum sind: - Vermehrte Müdigkeit beim Aufstehen (nach ca. 1 Std. vorbei/neutral)

  • Nase manchmal etwas verstopft

Ebenfalls behandle ich erfolgreich mit Cannabis mein Untergewicht (Ca. 175 cm groß bei ca. 57,5 KG – männlich). Mein Hungergefühl hat sich vehement gesteigert. Eine weitere erfolgreiche Behandlung mit Cannabis bei Schlafproblemen kann ich ebenfalls bestätigen. Zudem hilft es bei Stressabbau nach einem harten & stressigen Arbeitstag. Es wirkt auch beruhigend und kann aber auch belebend wirken – je nach Sorte.

Meine Beobachtungen hierzu?

Im Vergleich zu den „chemischen Keulen“ der Pharmaindustrie – wo bei Durchsicht der Packungsbeilage/Zettel/Informationen man fast schon verrückt sein muss – dies dann noch einzunehmen. Haarausfall, Nasen/Ohrenbluten, Magendurchbruch u.v.m. bis hin zur Erblindung (1 von 10 Patienten, 1 von 100 Patienten, 1 von 1000 Patienten,…)

Man sieht also hier: Die schlimmsten / lebensbedrohlichen Nebenwirkungen sind oftmals aufgeführt und haben zudem noch eine sehr angstmachende hohe „Treffer-Quote“. Die Wahrscheinlichkeit betroffen zu sein ist hier also doch teilweise sehr hoch und alles andere als harmlos!

Den Report der TK kann nur jemand verstehen, der die Hintergründe „Cannabis-Verteufelung“ kennt. Welche Studien benötigt der gute Professor in dem Interview? Dass Cannabis seit tausenden von Jahren positiv/erfolgreich von Ärzten, Mediziner, Heiler bei zahlreichen Beschwerden/Krankheiten angewandt wurde, geht sogar aus alten Büchern/Überlieferungen hervor!

Z.B. - Israel gilt als führend in der Erforschung der medizinischen Wirkung von Cannabis. Dort wird die Forschung bereits seit den 1960´er Jahren vorangetrieben. Und die Liste der zu behandelnden Krankheiten wächst stetig: Sie reicht von Krebs über Epilepsie & Autismus bis zum Tourette-Syndrom u.a. … ! Manchmal gibt es Dinge die ein Mensch nicht versteht! (oder nicht will/darf!)

Einsendung ADHS Patient #5

Sehr geehrte Damen und Herren, in diesem Erfahrungsbericht will ich ihnen schildern, welche positiven, wie auch negativen Erfahrungen ich seit beginn meiner Cannabistherapie gemacht habe. Zuerst aber will ich einmal damit anfangen, dass ich schon seit der Kindheit mit Unruhe und Konzentrationsschwächen zu kämpfen habe, dies hat sehr viele Bereiche meines lebens beeinträchtigt, sei es in der Schulzeit, wie im späteren Arbeitsleben. Ich begann schon relativ früh mit dem Konsum von Cannabis um den unruhen erfolgreich entgegen zu wirken. Jedoch war es somit unvermeidlich, früher oder später mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Mit den Jahren häuften sich die Anzeigen wegen verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und letzten endes, entschied das Gericht, ich solle im Rahmen einer Bewährungsstrafe in regelmäßige Abständen zu einer Urinkontrolle erscheinen. Was dazu führte das ich mit Beendigung meines Cannabis Konsums, zunehmend unruhiger wurde. Impulsstörungen machten sich bemerkbar und die innerliche Unruhe wurde trotz regelmäßigen Sport Aktivitäten des öfteren unerträglich.

Es kam in diesen vier Jahren Bewährungszeit geschätzt 5 bis 7 mal dazu, dass ich Cannabis konsumiert habe (trotz Bewährungsstrafe). Es war ein sehr bedrückendes Gefühl zu wissen das es ja offenkundig gegen meine leiden hilft, mir jedoch untersagt ist, also riskierte ich somit eine Haftstrafe. Nicht aus vergnüglichen Gründen, sondern aus gesundheitlichen. Es war eine Notwendigkeit, die mir jedoch abverlangte ständig im Konflikt mit mir selber zu stehen, immerhin will sich doch keiner in der Illegalität bewegen und seine Freiheit riskieren, nur weil man etwas für sich und seine Gesundheit tun will, aber genau das war der Fall und das hat natürlich noch mehr Stress und Druck aufgebaut. So etwas nennt man dann wohl einen Teufelskreis.

Im Zeitraum meiner Bewährung, habe ich versucht ohne Cannabis oder anderen Medikamenten mein Handicap entgegen zu wirken, meist mit Sport und vielen anderen Freizeit Aktivitäten. Jedoch merkte ich schnell, dass Sport alleine nicht reicht um dies unter Kontrolle zu kriegen. Ich war ständig gereizt und habe als nicht Raucher angefangen Zigaretten zu rauchen, was ich mir zum Glück schnell wieder abgewöhnt habe. Eine Möglichkeit zu finden war schwieriger als gedacht, also begab ich mich in Behandlung eines Neurozentrums, in dem wie auch schon in meiner Kindheit Impulstörungen und ADHS diagnostiziert wurde. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich schon ein Medikament dessen Name mir leider gerade entfallen ist, das auch bei ADHS Patienten wirksam sein sollte, was jedoch eigentlich ein Antidepressivum war, also ein starker Stimmungsaufheller der aber, genau so wie Medikinet, Nebenwirkungen wie Stimmungschwankungen auslöste und sogar einen Haarausfall den ich bis zu diesem damaligen Zeitpunkt noch nie hatte. In dieser zeit war ich etwa 24, da war Haarausfall schon sehr merkwürdig und nach absetzen hörte es auch wieder auf. Dieses Medikament nahm ich etwa 6 Monate bevor ich letzten endes dann medikinet bekam und nach längerer Zeit und überlegungen wieder Absätzte.

Also kam es dazu, dass ich trotz meiner Auflagen, Cannabis konsumiert habe, zwar selten aber sehr hilfreich, da es mir sehr schlecht ging an diesen Tagen und auch an besseren Tagen war ich immer sehr unter Spannung. Ein wirkliches zu Ruhe kommen und ein längeres ausgeglichen sein, wie beim Konsum von Cannabis, gab es eigentlich nie, dies war ein Gefühl das sehr schlecht zu beschreiben ist, aber man kann es mit einer Art einschleichender Unruhe beschreiben, die sich so weit fortschreiten kann, dass es meist in einer Art Platzangst oder Panik endet. Ein Gefühl das einem ein wenig den atem zuschnürt und einen Bewegungsdrang auslöst, den man in irgendeiner Art nachgeben muss. Dabei spielt es auch eine große Rolle, ob man nicht gerade zusätzlich unter Stress oder beispielsweise Zeitdruck steht, denn unter Stress kann dies auch in einer Wut enden. Eine Wut gegen sich selbst gerichtet, da es trotz aller Anstrengungen, nicht möglich ist innere ruhe zu bewahren und somit konzentriert auf seine Tätigkeiten zu achten, sei es privat oder im Job. Dies schafft oft ein Gefühl von Hilflosigkeit, Verzweiflung und Verlust der Selbstkontrolle, genau diesen Gefühlen und Situation wirkt der Cannabis Konsum in meinem Fall erfolgreich entgegen, im Gegensatz zu anderen Therapie Methoden, die ich bereits über mich ergehen lassen habe , habe ich keine Nebenwirkungen wie zum Beispiel bei Ritalin, Medikinet Adult, dass ich einen längeren Zeitraum eingenommen habe. Man spürt nach der Zeit die Chemiekeule und in meinem Fall, habe ich es nach fast eineinhalb Jahren abgesetzt, womit ich wieder beim anfang stand. Geholfen hat es nur bedingt und ist in keiner weise mit Cannabis zu vergleichen, dafür hat Medikinet einfach zu viele negative Aspekte aus meiner Sicht und aus meiner persönlichen Erfahrungen, was die Nebenwirkungen betrifft ,denn die reichten von Übelkeit, Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosichkeit, bis hin zu Stimmungschwankungen, also sehr problematisch aus meiner Sicht und nicht für jeden zu empfehlen. Letzten endes kam es wie es kommen musste und ich wurde genau bei meiner aller letzten Urinkontrolle positiv auf THC getestet, ein so minimaler Wert, dass es schon lächerlich war einen jungen Erwachsenen dafür 4 Monate seiner Freiheit zu berauben und dies als Disziplinarverfahren zu sehen. Natürlich war mein Konsum zu dieser Zeit nicht im legalem Rahmen und somit auch die Haftstrafe, da kann man sich nur glücklich schätzen, dass es gegenwärtig nicht so ist, jedoch bleibt ein fader Beigeschmack, bei dem Gedanken, dass es auch anders hätte sein können, wenn es schon früher die Möglichkeit einer Cannabistherapie gegeben hätte. Denn Tatsache ist, dass der Konsum aus meiner eigenen, wie auch aus ärztlicher Sicht, das einzig sinnvolle ist und somit auch zum damaligen Zeitpunkt war.

Im Februar diesen Jahres, habe ich meine Cannabis Therapie begonnen und die Freude war groß, jedoch legte sich das sehr schnell wieder, da leider auch sehr schnell deutlich wurde, dass es finanziell schwierig zu gestalten ist die vorgegebene und gewollte Dosis einzuhalten, meist ist es nur möglich viel weniger zu sich zu nehmen oder man ist sogar gezwungen einfach Tage auszulassen, was bei den meisten Medikamenten nicht der Fall ist, da die Krankenkasse die Kosten dieser übernimmt, wie auch bei anderen Medikamenten sollte die Einahme eingehalten werden und die pausierung ist erst recht nicht zu empfehlen, außer auf Anordnung des behandelnden Arztes. Somit fühlt man sich natürlich als Patient nicht besonders ernst genommen was die krankenkassen angeht, zu dem kommt auch noch allen Überfluss dazu das die Preise hier in Bayern komplett überteuert sind. Dann kommt zusätzlich eine Folgerezeptgebühr dazu, also wenn der Grund dafür sein soll, dass man kein unerlaubten handel damit treibt, was sowieso komplett schwachsinnig wäre, frag ich mich wozu sie den Patienten es so schwer machen, auf legalem Weg Cannabis zu erwerben, ohne das es einem den letzten Cent aus der Tasche zieht. Soweit ich weiß, liegt der derzeitige Preis bei einer Abholung in der Regionalen Apotheke, bei 200,00 euro für 10 Gramm, die 60 euro für das Folgerezept nicht mit berücksichtigt. Ich hoffe einfach, dass die Patienten, mich mit einbeschlossen, für mehr Rechte kämpfen, was dieses Thema anbelangt, immerhin zahlt man für die meisten Medikamente die schmerzstillend, beruhigend oder Konzentrationsfördernt sind, fünf bis zehn Euro Rezeptgebühr und gut ist, das wäre natürlich der Optimalfall. Gegen die 60 Euro für das Folgerezept könnte man hinwegsehen, wenn der allgemeine Preis günstiger wäre.

Bei meiner ersten Abholung in der Friedensapotheke in Trudering, war der Preis noch günstiger, in etwa 135 Euro für 10 Gramm, was meiner meinung nach auch ein klein wenig zu teuer war, selbst für Menschen die sich das leisten können, kurze Zeit darauf wurde verordnet den Preis zu erhöhen, so die Aussagen des Apothekenmitarbeiters. Da kann man sich wirklich nur an den Kopf fassen und sich fragen warum ?

Die erste Sorte die ich bekam war Red Nr.4, es war sehr angenehm von der Wirkung, aber hat nicht sehr gut geschmeckt, also ganz ok aber eher nicht mein Fall, somit musste ich erst einmal schauen welche Sorten die zu mir passend sind. Die von mir bevorzugten Sorten sind bis jetzt, Pedanios 221 oder an erster Stelle Betrocan, ein sehr angehnemer Geschmack, eine sehr gute und anhaltende Wirkung und bis dato, hab ich kein einzigstes mal Nebenwirkungen gehabt außer bei Red Nr.4, den Gewöhnungsbedürftigen Geschmack, was ja weniger eine Nebenwirkung ist als eine Geschmackssache. Ich führe kein genaues Buch über mein Konsum, da mir nach meiner zweiten Abholung sehr schnell klar wurde, dass ich finanziell nicht in der Lage sein werde, meine tägliche empfohlene Dosis zu mir zu nehmen, also blieb mir nichts anderes übrig, als meine Beschwerden immer dann mit Cannabis zu lindern, wenn es sehr dringlich ist. Das bedeutet, dass ich mir meine zweite Abholung von 30 gramm so eingeteilt habe, dass ich bis bis zum heutigen Datum, noch etwas Pedanios 221 vorrätig hab, somit nahm ich das Cannabis bis zum jetztigen Zeitpunkt gezwungener Maßen immer erst dann ein, wenn meine Beschwerden fast schon unerträglich sind, obwohl ich weiß, es wäre das beste für mich meine Tägliche Dosis von 1,5 bis 2.0 gramm einzuhalten, bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Medikation so gering wie möglich zu halten, damit ich überhaupt auf diesem Weg agieren kann, sonst hätte ich nach kurzer Zeit schon kein Cannabis mehr vorrätig und könnte meinen Symptomen (ADHS) garnicht erst in dieser Situation entgegen wirken.

Derzeit stecke ich meine Hoffnungen in eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse damit ich die Möglichkeit habe meine täglich empfohlene Dosis zu mir zu nehmen, um nicht erst dann reagieren zu können, wenn mein Zustand wieder schlechter wird. Denn es ist einfach ärgerlich, wenn man weiß, man kann dem sehr einfach und wirksam entgegen wirken, doch man ist nicht dazu im Stande, da die passende Medizin dafür einfach zu teuer ist. Ich meine, ich kann das zu recht behaupten, da ich in der Vergangenheit mit Einnahme von Ritalin vertraut bin und dieses Medikament dessen Wirkung in meinem fall einfach nur zu häufigen Unwohlsein geführt hat , einem für eine Rezeptgebühr von 10 Euro ausgehändigt wird. Also sollte nichts dagegen sprechen, dass selbe für einen Monatsvorrat Cannabis zu zahlen, zumindest würde das in etwa an den Zeitraum hinkommen, den man zum Verbrauch einer Packung Medikinet benötigt zum Vergleich.

Zum Abschluß möchte ich noch meine Erfahrung mit der Polizei schildern, die ich seid beginn der Cannabis Therapie gemacht habe , da ich relativ selten in einer Personenkontrolle lande, ist es bis jetzt nur einmal zu einer Kontrolle gekommen, seit dem ich den Patientenausweis besitze. Die Kontrolle ist ohne Probleme abgelaufen, außer ein paar unangenehmen fragen zu meinem Konsumverhalten. Ich habe bei der Aufforderung meinen Personalausweis herzuzeigen, meinen Patientenausweis mit ausgehändigt, darauf hin wurde ich gefragt, ob und welche Menge ich bei mir trage, ich sagte in etwa 0,5. Der Polizeibeamte in Zivil warf einen Blick in meine Dose und sagte ok und gab mir die Dose zurück, jedoch machte er sich Notizen und schrieb sich mein Namen auf, da fragte er ob es den hilft, darauf entgegnete ich ihm mit einem klaren ja. Er stellte noch ein paar fragen zu meinem Konsumverhalten und das war es dann eigentlich auch schon, das einzige was mich daran gestört hat war, dass der Beamte die Durchsuchung vor anderen Personen durchführen wollte, die mir fremd waren, daher bat ich ihn, mit mir ein Stück um die ecke zu gehen, wo ich ihm dann das was ich bei mir trug gezeigt habe.

Trotzdem hatte ich ein unwohles Gefühl, da man von anderen Patienten immer wieder hört und liest, dass es leider nicht immer so reibungslos abläuft bei einer Kontrolle, das sie trotz des Patientenausweises gefragt werden, wann und wie viel sie zu sich nehmen und ob eine Rechnung vorliegt oder eine Kopie des Rezeptes und da muss ich ganz deutlich sagen, dass ist eine Unverschämtheit der Ausweis mit allen Kontaktdaten und Informationen zu dem Patienten und seiner täglichen Dosis, so wie seine monatlichen erlaubten Menge, sollte doch reichen, selbst wenn man aus bestimmten Gründen, mehr als seine Tagesdosis bei sich hat.

Ich hoffe sehr, dass sich die Lage für die Zukunft bessert, was den Umgang mit den Patienten angeht und das die Akzeptanz größer wird, als sie derzeit ist. Ich hoffe das meine Krankenkasse die Kosten meiner Cannabis Therapie übernimmt oder zumindest einen Teil der Kosten. Was den Bayrischen Staat und vorallem die Bayrische Polizei angeht, hoffe ich, dass sich die Situation mit den Patienten normalisiert und Begegnungen mit Patienten zu Routine werden und somit keine unnötigen Situationen mehr auftreten, bei denen sich die Patienten unwohl fühlen.

Und zu allerletzt, möchte ich mich bei Dr.Müller bedanken, wie auch allen Patienten und mitwirkenden, die sich für die Rechte der Patienten und Cannabis als Medizin einsetzten und stark machen.